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Gedenkstein mit Kränzen

Die Erinnerung auch oder gerade an unangenehme Geschehnisse in unserer Geschichte ist wichtig. Aus diesen Ereignissen müssen wir Lehren für die Zukunft ziehen damit es nicht wieder zu solchen Ereignissen kommt.

Das „Comité Voettocht 30 December“ organisiert jährlich eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die 13 Bürger aus Roermond und einen polnischen Zwangsarbeiter, die in der Nacht vom 26. auf den 27. Dezember 1944 durch Angehörige der deutschen Wehrmacht erschossen wurden. Darüber hinaus wird den knapp 3.000 Jungen und Männern aus Roermond gedacht, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden und dies nicht überlebten. In diesem Jahr liegen diese Gräueltaten bereits mehr als 80 Jahre zurück. Die Opfer dieser Willkür dürfen aber nie vergessen werden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, denn nur gemeinsam können wir verhindern, dass so etwas wieder geschieht. Die Veranstaltung, auf der niederländische und deutsche Redner den Opfern gedenken, verbindet heute unsere beiden Länder und dass ist gut so. Leider sind in Deutschland und auch in den Niederlanden immer mehr nationalistische Gedanken auf dem Vormarsch. Hierbei wird dann verdrängt, welche enormen Gräuel und vor allem persönliches Leid es bringt, wenn Menschen meinen ihre Abstammung macht sie zu etwas Besseren und berechtigt sie über die anderen zu bestimmen. Dann ist es gut, dass solche Veranstaltungen uns die Auswirkungen vor Augen führen, damit wir eine Welt des Miteinander und nicht des gegeneinander anstreben.

Wir von der SPD Niederkrüchten nehmen gerne an diesem Gedenken teil und danken dem „Comité Voettocht 30 December“ für ihren Einsatz gegen das Vergessen und für eine gemeinsame Zukunft.