Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Berichte zu politischen und gesellschaftlichen Themen rund um unsere Gemeinde aber auch darüber hinaus. Sollten Sie weitere Informationen oder gezielte Fragen zu speziellen Themen haben, so können Sie die Fraktionsmitglieder kontaktieren oder uns über den Kontaktbereich eine Nachricht zukommen lassen.

Adolf Stoltze

Mit 90 Jahren hat Adolf Stoltze uns für immer verlassen. Fast 50 Jahre davon hat sich Adolf für die Ziele der SPD eingesetzt. Bereits zu Beginn seiner Parteimitgliedschaft 1972 übernahm er führende und verantwortungsvolle Aufgaben in der Partei. Zeitweise hatte er auch den Vorsitz der SPD – Niederkrüchten übernommen und war einige Jahre stellvertretender Vorsitzender der SPD im Kreis Viersen. 24 Jahre, von 1975 bis 1999, saß er für die SPD im Rat der Gemeinde Niederkrüchten. In dieser Zeit war er viele Jahre Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses sowie des Ausschusses für Forst- und Liegenschaftsangelegenheiten. In vielen weiteren Ausschüssen wirkte Adolf aktiv mit. Dabei hat er sich den Respekt aller im Rat vertretenen Parteien für seine Sachkunde und Fairness verdient. Und auch nachdem er 1999 die erste Reihe verlassen hatte, stand er uns weiter immer mit Rat und Tat zur Seite. Mit Adolf verliert Niederkrüchten einen unermüdlichen Kämpfer für die sozialen Belange unseres Gemeinwesens. Die SPD verliert einen standhaften Kämpfer für die sozialdemokratischen Ideale. Seine Familie verliert einen geliebten Menschen. Daher sind unsere Gedanken und Wünsche bei ihnen.

SPD fürs Stadtradeln

Auch 2021 nimmt die Gemeinde Niederkrüchten am Stadtradeln teil. Worum es beim Stadtradeln geht, finden sie auf der offiziellen Homepage des Projekts. 21 Tage vom 02.09.2021 bis zum 22.09.2021 werden die geradelten Kilometer gewertet. Registrieren Sie sich fürs Stadtradeln und radeln Sie los für den Klimaschutz. Nach dem Sie sich registriert haben, können Sie ein eigens Team gründen oder sich einem bestehenden Team, vielleicht ja dem Team der SPD-Radler, anschließen. Hauptsache sie nehmen Teil und sorgen für mehr Klimaschutz. Vor allem die Kilometer, die sie anstatt mit dem Auto mit dem Rad zurücklegen, helfen das Klima zu schützen. Gemeinsam schaffen wir das. Die SPD Niederkrüchten radelt mit und hofft, dass wir mit diesem Beispiel auch Sie ermutigen können mit zu radeln. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir eine unfall- und pannenfreie Teilnahme. Schön wäre, wenn die Teilnahme Sie ermutigen würde, auch in Zukunft so oft wie möglich auf das Rad umzusteigen.

 75 Jahre NRW

Am 23. August 1946 hat die britische Militärregierung in der "Operation Marriage" das heutige NRW begründet. Nach 75 Jahren kann man nur sagen eine gute und richtige Entscheidung für Deutschland und für NRW. Lasst uns dies feiern und daran arbeiten, das NRW nicht nur ein starkes Stück Deutschland ist und bleibt, sondern NRW für ein solidarisches Miteinander in Europa steht. NRW zeigt wie aus angeblich gegensätzlichen Rheinländern, Westfalen und Lippern (und all den anderen Regionen) ein geeintes NRW werden konnte. Miteinander und Füreinander das ist NRW und das ist gut so.

Nach langer Wartezeit steht jetzt genügend Impfstoff zur Verfügung, damit alle geimpft werden können. Eine erfreuliche Nachricht, die eigentlich auf eine baldige vollständige Impfung der Bevölkerung hindeutet. Die sogenannte Herdenimmunität erscheint greifbar. Die derzeit noch notwendigen Einschränkungen könnten wegfallen. Leider sieht es anders aus. Impfstoff muss weggeworfen werden, weil sich nicht genügend Menschen impfen lassen. Impfstoff droht aufgrund des Erreichens der (leider kurzen) Haltbarkeitsgrenze vernichtet zu werden. Hier stellt sich die Frage, warum vor allem die Menschen zwischen 18 und 59 Jahren sich nicht impfen lassen. Auch für jeden von ihnen ist bedeutet eine Impfung eine Stärkung des individuellen Schutzes bei relativ geringem Risiko. Dies ist jedoch nur ein Aspekt. Ein anderer Aspekt ist der Schutz der Personen, die sich nicht durch Impfung selber schützen können. Dies sind zum einen Menschen, die aufgrund anderer Erkrankungen oder Einschränkungen nicht geimpft werden können. Desweiteren sind es unsere Kinder. Kinder unter 12 Jahren können derzeit gar nicht geimpft werden.

Solidarität

Vor mehr als einem Jahr haben wir in Niederkrüchten die Solidarität der Menschen beim verheerenden Brand im Heidegebiet spüren können. Feuerwehrleute aus dem gesamten Land haben geholfen. Jetzt brauchen unsere Mitmenschen in den Hochwassergebieten Hilfe. Solidarität, einer der wesentlichen Grundpfeiler der SPD, ist jetzt wichtig. Ohne Solidarität ist ein Zusammenleben nicht möglich. Die Bilder aus den Medien zeigen, dass diese Solidarität auch den Flutopfern zuteil wird. Allen Helferinnen und Helfern, die unter Zurückstellung ihrer eigenen Anliegen geholfen haben und weiter helfen, können wir nur herzlich danken. Die Schäden sind leider derart erheblich, dass Hilfe langfristig notwendig ist. Hierbei ist wichtig, dass organisiert Hilfe erfolgt. Einfach mit Schaufel unter dem Arm hinfahren, um zu helfen, hilft derzeit weniger. Hier ist wichtig, organisiert zu helfen, damit die Hilfe maximalen Nutzen zeigt. Die Opfer brauchen für den Wiederaufbau weiter erheblich Hilfe. Infos zu geprüften Spendenmöglichkeiten finden Sie unter https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/jetzt-spenden-2/18/7/2021/. Allen Helferinnen und Helfern und allen Spenderinnen und Spendern danken wir für ihr Zeichen der Solidarität.

Ehrung 2021

Willy ReisenDer Ortsvereinsvorsitzende Marco Goertz konnte bei zum Glück wieder niedrigen Inzidenzwerten in der Begegnungsstätte die Niederkrüchtener Genossinnen und Genossen zurJahreshauptversammlung mit Corona-Abstand begrüßen. Hierbei konnte er einen Genossen für 50 Jahre Mitgliedschaft ehren. Willy Reisen ist schon im Jahr 1971 in die Partei eingetreten und bis heute aus Überzeugung dabei. In einer mitreißenden Ansprache erläuterte er den Anwesenden, warum er trotz mancher Meinungsverschiedenheit immer noch überzeugter Sozialdemokrat ist. Die Sozialdemokratie ist und bleibt die richtige Antwort für die heutigen und zukünftigen Probleme der Menschen, ist Willy Reisen überzeugt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden der stellvertretende Vorsitzende Detlef Haese und Klaus Töpfer geehrt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Anneliese Schröder leider nicht teilnehmen. Ihr wird die Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft Corona-konform nach Hause gebracht.
Es standen auch noch diverse Abstimmungen und Wahlen an. So wurde die bisher lediglich "mündlich" vorhandene Satzung des Ortsvereins verschriftlicht. Den Mitgliedern war vorab ein Entwurf übermittelt worden, welcher insbesondere die zu beachtenden Regelungen der überörtlichen SPD-Verbände integriert hatte und die bisherigen mündlichen Regelungen wiedergab. Nach kurzer Diskussion wurde die Satzung mit kleinen Anpassungen von der Versammlung beschlossen. Notwendige Nachwahlen zum Vorstand komplettieren diesen jetzt wieder. Gewählt wurden Anke Rütten als Seniorenbeauftragte und Ralf Liebrecht als weiteren Beisitzer. Auch die Wahl der Delegierten zur Kreisdelegiertenkonferenz zur Landtagswahl 2022 wurde vom Wahlleiter Wilhelm Mankau souverän und schnell durchgeführt.
So konnte dann der Ortsvereinsvorsitzende noch umfangreich über die lokale politischen Themen berichten.

Baum in voller Blätterpracht

Bereits 2012 wurde auf lokaler Ebene in Niederkrüchten, im Kreis Viersen und weiteren Kommunen im Kreis Viersen der lokale Klimasschutz angestoßen. Jetzt steht die Fortschreibung dieses Konzeptes an. Da Klimaschutz für uns alle wichtig ist und nur funktioniert, wenn alle ihre Ideen und ihr Wissen einbringen sind neue Wege in den Beteiligungsmöglichkeiten richtig und wichtig. Daher hat der Kreis auf seiner Webseite ein Angebot zur interaktiven Mitwirkung eingerichtet Kreisseite zum Klimaschutz. Wir von der SPD unterstützen dieses Angebot. Klimaschutz global und lokal ist unumgänglich, damit wir uns und unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt erhalten. Machen auch sie mit und bringen sich ein. Hier gehts direkt zur Mitmachkarte.

Das Wichtige jetzt Gesundheit und Pflege

Mit Freude hat die SPD Niederkrüchten die Entscheidung des Kreises Viersen zur Kenntnis genommen, dass die Stiftung St. Laurentius den Zuschlag bekommen hat eine  vollstationäre Pflegeeinrichtung mit 60 Pflegeplätzen sowie 20 weiter solitäre Kurzzeitpflegeplätze in Niederkrüchten zu errichten. Dadurch wird sich die Situation im Pflegebereich in Niederkrüchten entspannen. Allerdings werden mit Zuschlagserteilung nicht die Bagger anrücken können. Es gilt jetzt zügig das notwendige Planungsrecht zu schaffen und bei dieser Planung die Belange aller Beteiligten zu beachten. Eine Pflegeeinrichtung in Alt-Niederkrüchten bedeutet für viele Pflegebedürftige, dass sie zwar nicht in ihrer Wohnung aber in ihrem Heimatort bleiben können. Dadurch können angestammte Sozialkontakte einfacher fortgeführt werden, was die Situation für alle Betroffenen erleichtern dürfte. Aus Sicht der SPD ein großer Gewinn für alle. Wir werden uns weiter dafür einsetzen eine gute und ortsnahe ärztliche und pflegerische Versorgung für Niederkrüchten und seine Bewohner sicher zu stellen.

Vogelhaus

Ganz so klein, wie im Vogelhaus auf dem Foto muss es ja nicht sein. Aber müssen es immer große Wohnblöcke sein? Zumeist werden kleinere Wohnungen, wie sie in der Gemeinde Niederkrüchten in großer Anzahl fehlen, in sogenannten Geschossbau realisiert. Es geht aber auch anders, nämlich als Tiny-House oder Modulhaus. Diese Minihäuser haben in der Regel eine Wohnfläche um die 50 Quadratmeter. Die Baukosten können je nach Größe und Ausstattung zwischen 15.000,00 € und 70.000,00 € betragen, so dass sie zu einem erschwinglicheren Preis, im Gegensatz zu Einfamilienhäusern, erworben werden können. Die benötigte Grundstücksgröße ist auch relativ gering, was den Preis positiv beeinflusst. Auch kleinere Baulücken könnten so noch gut genutzt werden. Diese Hausform lässt sich auch besser in bestehende Einfamilienhausbebauungen integrieren als Geschossbau, der aufgrund der Baukörpergröße von Nachbarn oft abgelehnt wird.

Heidebrand 2020

Vor gut einem Jahr brannte die Heide im Meinweggebiet. 170 Hektar Heide und Waldgebiet wurden in Mitleidenschaft gezogen. Nur langsam erholen sich diese Gebiete wieder. Über 1600 Wehrleute aus ganz Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden waren über mehr als 5 Tage im Einsatz. Grenzübergreifend kämpften die Wehrleute um jedem Meter Heide und Wald. Für diesen Einsatz bedanken wir uns nochmal herzlich.

Die Ereignisse in Niederkrüchten und des gleichzeitigen Brandes in Gummersbach wurden vom WDR in einer Dokumentation aufgearbeitet. Diese kann in der WDR-Mediathek Link zur WDR Mediathek angehsehen werden. In dieser Dokumentation wird zum einen die hervorragende Leistung der Einsatzkräfte dargestellt. Zum anderen wird aber auch auf die Gründe für die Brände eingegangen. Die Trockenheit und der Klimawandel finden auch bei uns statt. Unser Wald ist dramatisch gefährdet.

Schule

Damit wir hier nicht Missverstanden werden, die Bildung seiner Bürger soll und muss der Staat sich etwas kosten lassen. Leider hat man beim Blick in die Bildungshaushalte der Länder oft das Gefühl, dass die obige Aussage eher in der Form interpretiert wird, dass für Bildung nichts ausgegeben werden soll.
Die Investition in Bildung ist eine Investition in unsere Zukunft.  Daher sind wir von der SPD der Ansicht, dass diese Kosten vom Staat getragen werden sollen und müssen. Schulgelder für Ausbildungen sind nicht zielführend und nicht sozial. Auch die vorschulische Förderung kann und soll nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Daher sind wir für eine kostenfreie Bildung vom Kindergarten bis zum Studium.

Wir stimmen daher uneingeschränkt für das Aussetzen der Beitragserhebung für die Betreuung von Kindern in der "Offenen Ganztagsschule im Primarbereich". Und wir werden uns weiter für eine kostenfreie Bildung für alle einsetzen.

Ideen zur Bäderfrage

Mit großer Sorge betrachtet die SPD Niederkrüchten die jüngste Entwicklung in der Bäderfrage. Die Zuspitzung und Polarisierung des Themas insbesondere in den sozialen Medien sind nicht akzeptabel, einen solchen Politikstil wünschen wir uns in unserer Gemeinde nicht!“, stimmen SPD-Vorsitzender Marco Goertz und Fraktionsvorsitzender Wilhelm Mankau überein.
Nun steht man vor einem Scherbenhaufen und neue und konstruktive Lösungen sind erforderlich. „Dies muss nun zügig geschehen! Alle Beteiligten müssen sich gemeinsam der Verantwortung stellen! Die Bürger warten dringend auf eine Entscheidung.“ so Wilhelm Mankau weiter. Bereits in der Vergangenheit hatte die SPD stets mehr Tempo in der Entscheidung gefordert.
Die SPD Niederkrüchten schlägt daher eine Gesprächsrunde vor, in der die politischen Parteien, die Vertreter der Petition „Rettet das Freibad“, die DLRG und die Interessengemeinschaft „Niederkrüchtener Bäder e.V“ vertreten sind.

Kommunikation

Seit einigen Jahren planen die Gemeinden Brüggen und Niederkrüchten ihre Bädersituation. Begonnen hat man in Niederkrüchten mit der Planung eines Bades am Schulzentrum. In den folgenden Jahren folgten diverse andere Planungen. Die Idee eines gemeinsamen Bades mit den Nachbargemeinden entstand. Aus dem Gesichtspunkt sich gemeinsam „mehr Bad“ für den Bürger leisten zu können wurde gemeinsam mit der Gemeinde Brüggen die Sache angegangen. Die Gemeinde Brüggen hatte dafür gemeinsam mit einem Badplaner ein Konzept entwickelt. Diese Planung wurde jedoch in Niederkrüchten nicht ungeteilt positiv aufgenommen. Erschwerend kam hinzu, dass Brüggen politisch nur beauftragt war, über diese Variante mit Niederkrüchten zu verhandeln. Anstatt gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, waren unterschiedliche Standpunkte vorprogrammiert. Aber auch Niederkrüchten hatte mit seiner Festlegung auf die zwingende Fortführung des Freibades die gemeinsame Planung nicht vereinfacht. Die Vorstellung zu Lösung der Bäderfrage differierte zwischen beiden Kommunen erheblich. Die Befürworter der einen oder anderen Planungen warben für ihre Idee.
Im September 2020 wurde dann ein neuer Planungsentwurf vorgestellt, der auf beiden Seiten – Brüggen wie Niederkrüchten - überwiegend positiv gesehen wird.
Insbesondere die Befürworter für den Erhalt des Niederkrüchtener Freibades wurden sehr aktiv und sind es noch. Dies ist politisch legitim und gehört zu einer funktionierenden Demokratie.